Der Fliegende Salon landet an unterschiedlichen Orten im Landkreis Altenburger Land, füllt sie mit Kultur und bietet die Möglichkeit zur Vernetzung kultureller Akteure untereinander.

Was ist ein Salon und inwiefern kann er fliegen?

Der Begriff „Salon“ stammt aus dem 19. Jahrhundert und steht für zwanglose Zusammenkünfte im ursprünglich privaten Raum, garniert mit kultureller Unterhaltung und gesellschaftlich relevanten Debatten. Im Altenburger Land gab es um 1800 mehrere bürgerliche und adlige Salons, darunter die „Theegesellschaft“, die im Wechsel unter anderem in den Häusern der Familien Thümmel und Reichenbach stattfanden. Am bekanntesten aber war der Salon der Herzogin von Kurland in Löbichau, den das Museum Burg Posterstein erforscht und in seiner Ausstellung beschreibt.

Mit dem von Ort zu Ort „Fliegenden Salon“ soll die historische Idee ins Heute übertragen werden. An unterschiedlichen Orten im Landkreis, egal ob privat oder öffentlich, sollen Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Der erste Halt des Fliegenden Salons ist das Renaissanceschloss Ponitz.

Der Fliegende Salon landet in Ponitz:

Renaissanceschloss Ponitz | 2. März 2019